Option für Vegetarier

Nach Weihnachten kann man endlich wieder mit guten Gewissen für sich selber stricken. Ich habe Knäuel von Schulana aufgebraucht, die ich noch hatte (orange: Milford, schwarz und weiss: Dreams). Hat sich als perfekt erwiesen für die Fuchs-Stola „Mr. Fox Stole My Heart“ von Stephanie Dosen, aka Tiny Owl Knits. Zum Glück ist es nun auch kalt genug dafür!

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Alpakas und Menschen

Mehr coole Alpakafrisuren: http://www.funlyest.com/articles/view/769
Mehr coole Alpakafrisuren:
http://www.funlyest.com/articles/view/769

Alpakas sind Menschen ähnlicher, als man auf den ersten Blick ahnen würde:

– sie wiegen meistens zwischen 48 und 84 Kilogramm

– sie leben in Familien

– um andere zu warnen, machen die Alpakas ein hohes Geräusch, in dem sie die Luft einziehen (man denke an ein empörtes „HHHHHHH“ in einem Gespräch unter Damen)

– wenn sie jemanden mögen, machen sie kleine Klick- und Schnalzlaute (Stichwort „Baustelle“)

– wenn sie sich verteidigen, dann treten, beissen und spucken sie

– sie haben einen gemeinsamen Dunghaufen, in dessen Nähe sie nicht grasen

– der Dunghaufen der Weibchen ist unordentlicher und grösser als jener der Männchen

– die Weibchen gehen alle gemeinsam zum Dunghaufen und stehen dort in Schlangen an

Alpakas sind wie Menschen, einfach mit mehr Haar. Meistens. I rest my case.🙂

Und wers nicht glaubt, lese erstens bei Wikipedia nach oder google „Alpaca hair styles“ – das beseitigt die letzten Zweifel.

Erste Resultate – mindestens 2500 Franken erstrickt!

Vor einer Woche legten die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer des Strickmarathons für die Flüchtlinge im Nahen Osten ihre Nadeln nieder. Und die Häkchen. Und die Wolle. Langsam zeichnet sich nun das Ergebnis ab. Bei mir liegen schon einige Meter Schal – und ich habe noch nicht alle erhalten! Und obwohl noch keine feste Zahl vorliegt, kann ich schon sehr fröhlich verkünden, dass wir mehr als 2500 Franken zusammengebracht haben!

Nun steht der Fototermin an. Wir hoffen, in den nächsten 10 Tagen ein Bild im Kasten zu haben. Es wird natürlich auch auf dem Blog gezeigt. Und ebenfalls werde ich verkünden, wer die Preise gewonnen hat. Dazu brauche ich allerdings erst die Resultate. An dieser Stelle schon mal von Herzen danke an die Strickerinnen und den Häkler, weil sie nämlich nicht nur fleissig gearbeitet haben, sondern jetzt auch beim Einsammeln des Geldes helfen. Ohne euch wärs ja nun wirlklich nicht gegangen!

Strickmarathon: Zwischenbericht von der Strecke

Susannes Schal
Susannes Schal

Die Marathonstrickerinnen haben bereits die Halbzeit überschritten. Alle sind gut unterwegs! Und alle haben sich ganz verschiedene Strickmuster vorgenommen. Prisca aus Jona beispielsweise hat schon über 60 cm geschafft. Ihr Modell enthält schwarz, grau, blau, eine bräunliche Farbe und auch bald noch rot. Sie strickt mit Nr. 4.5 und kombiniert verschiedene einfache Muster. Esther aus Jona hat für 1,85 Franken pro Zentimeter ebenfalls schon fleissig gelismet und schlägt bald einen zweiten Schal an. Susanne aus Zürich verzopft geschickt eine violette Wolle. Barbara aus Jona erhält zu ihrem schönen Schal auch noch Unterstützung von Sohn Stefano (9), der schon an einer Häkelborte arbeitet.

Barbaras Schal
Barbaras Schal

Patrizia aus Zürich strickt mit einer 4,5 und Merino-Resten, ihr Schal mass letzte Woche 23 cm. Doch sie hat einen Trumpf im Ärmel: Sie fängt einen neuen Job an und wird dafür täglich viel Zug fahren: „Ich werd dann natürlich mega aufholen!“

Foto
Patrizias Schal

Mehr Schalbilder folgen! Meiner misst unterdessen etwa 80 cm und rollt sich leider etwas ein. Aber das Pfauenmuster kommt recht gut – ich zeigs euch morgen! Gesehen habe ich auch den Schal von Monika aus Jona. Sie strickt mit einer 8 und bunter Wolle, die sie abwechselnd in Längs- und Querrippen arrangiert. Sieht flauschig und stylisch aus! Weiter Fotos folgen!

Esther und ihr Schal
Esther und ihr Schal

Strickmarathon: Die Teilnehmerinnen sind „unterwegs“

Am Montag hat unser Strickmarathon angefangen. Jupi! Wer noch einsteigen will, kann dies jederzeit tun. Und wer sich angemeldet hat, aber irgendwie immer noch unterm Startbanner herumhängt, sei getröstet: Bei einem Marathon geht es ja nicht so um den Schnellstart, sondern um das lange Durchhalten. Es liegen noch fast vier Wochen vor uns!

Übrigens habe ich im Eintrag zum Zick-Zack-Muster eine Korrektur vorgenommen. Jetzt sollte es funktioneren.

Gut strick, gehäkelt euch wohl!cf60e-strickendes_madchen_1888

Die Wolle ist bereit… Schafschur!

Die Hütehunde reagieren auf jedes Zeichen und verstehen sofort, wohin sie die Herde bringen müssen.
Die Hütehunde reagieren auf jedes Zeichen und verstehen sofort, wohin sie die Herde bringen müssen.
Anstehen für die Schur...
Anstehen für die Schur…
...ein paar Schreckensminuten... Aber der Schärer trägt extra Schuhe ohne Sohlen und hängt in einer Vorrichtung. Ich habe schon grobere Schafschuren gesehen!
…ein paar Schreckensminuten… Aber der Schärer trägt extra Schuhe ohne Sohlen und hängt in einer Vorrichtung. Ich habe schon grobere Schafschuren gesehen!
Puh, geschafft! Kühle Brise auf der Haut!
Puh, geschafft! Kühle Brise auf der Haut!

Wow, morgen gehts los mit dem grossen Strickmarathon! Wir sind unterdessen 12 Strickerinnen und ein sehr junger Häkler, die fix zugesagt haben. Yesss!

Unterdessen habe ich am Samstag einen Ausflug unternommen um sicherzustellen, dass wir auch sicher genügend Wolle zur Verfügung haben. Ok, ich bin natürlich nicht nur deswegen hingegangen. In Spycher Huttwil war Schafschur! Den ganzen Tag über konnte man auf dem Areal des Hofs verfolgen, wie die Wolle vom Schaf auf die Nadel gelangt. Dazu gab es natürlich zum üblichen Laden, in dem man Kammzüge, Vliese, gesponnene Wolle, Strick- und Häkelzubehör, Spinnräder und Webrahmen kaufen kann (und 1000 andere Dinge, auf die ich ein andermal eingehe), Marktstände, Essen und Getränke. Aus Anlass der Schafschur öffnete auch die Schaukarderei ihre Türen, und Kinder und Erwachsene konnten ihre Hände in feine Vliese oder ungewaschene Locken tauchen und zuschauen, wie die grossen Karden und die kleinen, handbetriebenen Maschine die Wolle zähmten. Am langen Brunnen wurde die Wolle von Hand gewaschen – das übliche Prozedere in Spycher -, danach machten sich die Spinnerinnen und Färberinnen aufs Werk. Zudem zeigten Trainer, was ihre Hütehunde leisten. Der ganze Anlass war beeindruckend organisiert, von den Essensständen, den Angeboten, bis zu den sanitären Anlagen, das darf doch auch einmal erwähnt werden.

Die Wolle wird gewaschen - in mehreren Malen und von Hand am Brunnen.
Die Wolle wird gewaschen – in mehreren Malen und von Hand am Brunnen.
Färberin am Werk
Färberin am Werk
Was für schöne Farben...
Was für schöne Farben…
...auch aus diesem Topf!
…auch aus diesem Topf!